RAD013 zu Gast beim Radentscheid Stuttgart

David war in Stuttgart bei dem Vernetzungstreffen Dreh deine Stadt! Vol. 3 und hat die Chance genutzt um mit Paula, Bärbel und Thijs vom Radentscheid Stuttgart im Kulturzentrum Merlin über den Radentscheid Stuttgart zu sprechen. Zunächst stellen sich alle vor. Dann wird erklärt warum Stuttgart einen Radenscheid braucht (Spoiler: es gibt 8-Spurige Bundesstraßen durch die Stadt ohne Platz für Radfahrende! WTF?).

Nachdem die Zielgruppe erläutert wurde geht es kurz um das Team und wer alles mitmachen kann. Aufruf: Stuttgart sucht noch eine/n fahrradaffine/n Jurist/in, also meldet euch! Thijs erläutert uns welche Hürden es für ein Bürgerbegehren in Baden-Württemberg gibt und warum diese besonders hoch sind. Die Kosten für den Radentscheid liegen bei ca. 17 Mio. €/ jährlich, was etwa 27,- € je Einwohner entspricht.

Dann geht es noch kurz darum was sie von einem erfolgreichen Radentscheid erwarten und dann stoppt die Aufnahme. Leider fehlen 10 Minuten Audiodatei die ich versehentlich vernichtet und nicht retten konnte. Ich hoffe ihr verzeiht mir den Fehler. Aber da es hoffentlich nicht das letzte mal war dass wir mit den Stuttgarter gesprochen haben werden die fehlenden Informationen beim nächsten Gespräch nachgeholt.

Shownotes:

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Folge und weisen nochmal darauf hin dass wir ab sofort alle 2 Wochen veröffentlichen.

Ihr findet uns u.a. hier:

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Fragen zu Themen können jederzeit an fragrad@radentscheid-darmstadt.de gestellt werden. Wir werden diese nach Möglichkeit in der nächsten Folge besprechen.

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RAD012 Bottom Up!

David und ich reden über die aktuellen Geschehnisse vom Radentscheid in Darmstadt. Nach Abgabe der Unterschriften sprechen wir jetzt mit den einzelnen Fraktionen und stellen dort unser Projekt vor, um am Ende eine parteiübergreifende Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung zu haben die uns die Zulässigkeit bescheinigt.

David berichtet von seinem Ausflug ins Architekturmuseum in Frankfurt zur Veranstaltung Bottom Up! die begleitend zur Ausstellung “Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt.” stattgefunden hat. Neben Workshops für Planer und Interessierte gab es Vorträge zur Nordbahntrasse Wuppertal, zur Radbahn Berlin und einen Vortrag von Heinrich Strößenreuther, Initiator vom Volksentscheid Fahrrad Berlin und somit der Erfinder der Radentscheide in Deutschland.

Anschließend geht es noch kurz um die Workshops und ein Hinweis auf die BikeNight in Frankfurt am 1.09.2018.

David hatte bei seinem Besuch in Frankfurt unser Aufnahmegerät dabei und so folgen nach der Verabschiedung noch ein paar O-Töne aus Frankfurt. Dabei sind u.a. Werner Buth, der Initiator der BikeNight in Frankfurt, Heinrich Strößenreuther, Norbert und Heiko vom Radentscheid Frankfurt sowie Judith, Götz und Carolin als Teilnehmer und Besucher.

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Folge und weisen nochmal darauf hin dass wir ab sofort alle 2 Wochen veröffentlichen.

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Fragen zu Themen können jederzeit an fragrad@radentscheid-darmstadt.de gestellt werden. Wir werden diese nach Möglichkeit in der nächsten Folge besprechen.

 

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RAD011 How to Radentscheid Teil 3

Ende der Trilogie. Wir sind durch (im wahrsten Sinne des Wortes).

In der letzten der drei Episoden von “How to Radentscheid” blicken David und ich zurück auf die Übergabe der Unterschriftenlisten an OB Partsch, einen Ausflug ins Deutsche Architektur Museum in Frankfurt zu einem Vortrag von Jan Gehl und unsere Radentscheid Abschlussparty, die nur durch tollen Support von lt10 und das blumen stattfinden konnte. Hierfür Vielen Dank.

Anschließend geht es wieder ins Thema. Wir reden über unsere Pressekonferenz und worauf man achten kann. Nach der Pressekonferenz fängt man direkt mit der Unterschriftensammlung an. Hierfür haben wir Sammelstellen eingerichtet, ein Helfertreffen etabliert und die Sammlung mit Hilfe des Engelsystems vom CCC organisiert. Wir erläutern den Stellenwert von Sammelstelle vs persönliche Ansprache und reflektieren unserer Erfahrungen mit der persönlichen Ansprache. Jetzt wo wir wissen mit wieviel ungültigen Stimmen man rechnen sollte, ist die Sammlung auch zu Ende und es beginnt der politische Prozess. Hierfür haben wir erste Erfahrungen und Tipps wie das weiter Engagement aussehen kann.

Zum Schluss bieten wir euch noch unsere Hilfe an. Fragt uns, sprecht uns an. Wir wollen mehr Radentscheide, auch in deiner Stadt!

Sendungsnotizen:

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Fragen zu Themen können jederzeit an fragrad@radentscheid-darmstadt.de gestellt werden. Wir werden diese nach Möglichkeit in der nächsten Folge besprechen.

 

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RAD010 How to Radentscheid Teil 2

Ich habe mich erneut mit David getroffen um unsere Audioanleitung für einen Radentscheid fortzuführen. Es gibt Bundesweit immer mehr Radentscheid Initiativen und wir möchten unseren Radentscheid bis zum aktuellen Ende der Unterschriftensammlung reflektieren, und zum anderen den uns folgenden Radentscheiden in Deutschland eine Hilfestellung geben. Wir zeichnen unsere Vorgehensweise beim Radentscheid Darmstadt chronologisch nach, erläutern die Gedanken die wir uns zu einzelnen Punkten gemacht haben und versuchen auf rechtliche Aspekte so gut es geht einzugehen. Wir erklären ausführlich warum wir was gemacht haben und warum wir uns für oder gegen etwas entschieden haben. Die Folge ist reichlich mit Kapitelmarken versehen, so dass ihr euch bequem durchklicken könnt.

Wir steigen nochmals bei den Zielen ein und erläutern was geht, was nicht und welche Ziele problematisch sein können. David unterteilt die Ziele nochmal nach der adressierten Zielgruppe und der Rechtsart. Anschließend kommen wir zur Zeitplanung, warum diese so wichtig ist und welche Aspekte es zu bedenken gibt. Nach den Zielen und der Zeitplanung stand bei uns die Namensfindung auf der Agenda. Wir sind uns nich zu Schade unsere abgelehnten Vorschläge vorzulesen und sind im Nachhinein immer noch sehr glücklich mit unserer Entscheidung. Der Name ist schnell gefunden daher muss jetzt Geld gesammelt werden. Wo man das macht, wozu man es braucht und warum man vorsichtig mit Verbänden sein sollte wird ausführlich erklärt. Dann sprechen wir darüber warum wir keinen eigenen Verein gegründet haben sondern mit Changing Cities e.V. kooperieren. Zum Schluss geht es um das wichtigste (Dokument): die Unterschriftenliste. David geht auf das Layout und die Inhalte ein und warum es so wichtig ist sich darüber viele Gedanken zu machen.

Zum Schluss gibt es noch einen Podcast Hörtip und den Cliffhanger zur nächsten Folge, denn wir sind immer noch nicht fertig.

Ich hoffe die Folge (und die folgenden Folgen)  gefällt euch und kann euch bei der Umsetzung eines Radentscheids in eurer Stadt helfen.

Falls ja, bewertet uns doch bitte mit einem kleinen Kommentar bei iTunes. Das hilft uns dabei mehr gehört zu werden und dadurch vielleicht zu dem einen oder anderen Radentscheid mehr in Deutschland. Vielen Dank.

Sendungsnotizen:

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RAD009 How to Radentscheid Teil 1

Ich habe mich mit David getroffen um eine Art Audioanleitung für einen Radentscheid zu erstellen. Es gibt Bundesweit immer mehr Radentscheid Initiativen und wir möchten zum einen unseren Radentscheid bis zum aktuellen Ende der Unterschriftensammlung reflektieren, und zum anderen den uns folgenden Radentscheiden in Deutschland eine Hilfestellung geben. Wir zeichnen unsere Vorgehensweise beim Radentscheid Darmstadt chronologisch nach, erläutern die Gedanken die wir uns zu einzelnen Punkten gemacht haben und versuchen auf rechtliche Aspekte so gut es geht einzugehen. Wir erklären ausführlich warum wir was gemacht haben und warum wir uns für oder gegen etwas entschieden haben. Die Folge ist reichlich mit Kapitelmarken versehen, so dass ihr euch bequem durchklicken könnt.

Los geht es mit den Spielregeln, der jeweiligen Gemeindeordnung. Sobald man diese verstanden hat sucht man sich die richtigen Mitstreiter*innen. Sind die gefunden muss man sich zum ersten Treffen verabreden und kennenlernen. Für die Zusammenarbeit sind Tools für kollaboratives Arbeiten erforderlich. Man sollte sich vernetzten, schließlich will man das Rad nicht neu erfinden. Wenn das getan ist kann man anfangen im Team die Ziele zu formulieren. Hier gilt es jedoch so einiges zu beachten.

Weiter als die Ziele sind wir nicht gekommen. dafür könnt ihr euch auf die nächste(n) Folge(n) freuen, wenn wir nochmals kurz auf die Ziele eingehen, unser Marketing, was muss auf Unterschriftenlisten drauf, wie plane ich die Sammlung, wo sammle ich Geld….

Ich hoffe die Folge (und die folgenden Folgen)  gefällt euch und kann euch bei der Umsetzung eines Radentscheids in eurer Stadt helfen.

Falls ja, bewertet uns doch bitte mit einem kleinen Kommentar bei iTunes. Das hilft uns dabei mehr gehört zu werden und dadurch vielleicht zu dem einen oder anderen Radentscheid mehr in Deutschland. Vielen Dank.

Sendungsnotizen:

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RAD008 Timm und sein Blog

Ingo hat Halsweh und Timm Kress zu Gast. Timm macht auch beim Radentscheid Darmstadt mit, ist Architekt und wirft in seinem Blog Darmstadt fährt Rad einen planerischen Blick auf das Radfahren in Darmstadt und die dazugehörige Infrastruktur. Außerdem äußert er sich häufig in Form von offenen Briefen oder über die Presse zu Radfahrthemen in Darmstadt. Warum er das macht und wie er zum Radentscheid gekommen ist erzählt er uns im Podcast. Nachdem er sich vorgestellt hat erzählt uns Timm dass er sich schon immer mit dem Rad in Darmstadt fortbewegt hat. Durch seine Kinder fing er in der Elternzeit damit an, sich intensiver mit der Radverkehr Infrastruktur in Darmstadt zu beschäftigen. Ursprünglich diente der Blog zunächst der Dokumentation städtischer Maßnahmen und Daten zum Thema Radverkehr. Diese rauszubekommen war gar nicht so leicht. Nachdem er alles zusammengetragen hatte fing er an die Infrastruktur in Darmstadt mit der in den Niederlanden zu vergleichen. Dazu gibt es in seinem Blog viele bebilderte Beispiele wie man es besser machen kann. Nach einem Loblied auf die Niederlande unterhalten wir uns über die Serien “Pimp your Radweg” und “Kreuzungsdesign Deluxe” in denen er auf seinem Blog sehr genau vorherrschende Probleme analysiert, und Lösungsansätze nach niederländischem Vorbild ausarbeitet. Zum Schluss stellen wir noch Hypothesen auf warum die Stadt Darmstadt so untätig ist/war und begrüßen und freuen uns auf den neuen Radverkehrsbeauftragten der Stadt Darmstadt.

Sendungsnotizen:

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RAD007 Alles beim Alten und Ziel 6 und 7

Heute ist wieder alles beim Alten. David ist da und wir plaudern darüber was alles die letzte Woche so passiert ist. Die Stadt Darmstadt hat sich in einem Verkehrsversuch versucht, es gab eine Teddylane um unserer Forderung in Ziel 2 mal in echt zu zeigen und die Unterschriftensammlung läuft dank Frühlingswetter besser denn je. Für den Radentscheid Frankfurt gibt es jetzt auch Unterschriftenlisten.

Nach dem Vorgeplänkel kommen wir zu unseren Hauptthemen.

Ziel 6: 50 Bordsteinabsenkungen pro Jahr

Die Stadt Darmstadt senkt auf Radwegen im Bestand pro Jahr mindestens 50 Bordsteinkanten auf Nullniveau (Fahrbahnniveau) ab. Sie gestaltet 50 Gehwegkanten barrierefrei um.

Eine Fahrradfahrt ohne Ziel 6: *klonk*, *klonk*

Eine Fahrradfahrt mit Ziel 6: 🙂

Ziel 7: Zehn Gehweg-Aufpflasterungen an Kreuzungen pro Jahr

An Kreuzungen von Hauptverkehrsstraßen mit untergeordneten Nebenstraßen ist der Gehweg so auszuführen, dass Fußgänger niveaugleich in der Hauptverkehrsrichtung weitergehen können. Querende Fahrzeuge fahren über Rampen auf das Gehwegniveau. Jährlich sind mindestens 10 Kreuzungen entsprechend umzugestalten.

Wir finden es ungerecht, wenn an großen Straßen Menschen zu Fuß, im Rollstuhl oder die einen Kinderwagen schieben, über Hürden gedrängt werden. An zehn Stellen pro Jahr machen wir den Gehweg zur Priorität und bauen eine Aufpflasterung.

Wer das noch nie gehört oder gesehen hat, für den gibt es in den EFA ein passendes Bild:

Gehwegüberfahrt in einer Einmündung zu einer bevorrechtigten Straße. Quelle: EFA 2002

Der dunkelgraue Bereich ist der Gehweg, links muss man sich die Hauptstraße denken. Rechts liegt eine Nebenstraße mit zwei Bäumen und Parkplätzen.

Biegt ein Auto aus der Hauptstraße nach rechts ab, muss es über eine kleine Rampe oder einen schrägen Bordstein fahren. Das ist die weiße Fläche mit den beiden diagonalen Linien. So wird das Auto von ganz alleine langsam fahren und den zu Fuß gehenden den Vortritt lassen, den sie sowieso schon haben. Über einen Bordstein müssen die Fußgängerinnen und Fußgänger dann aber nicht mehr. Ein kleine Veränderung mit großer Wirkung.

Nach dem ganzen Input regen wir uns kurz über Gehwegparkende KfZ auf und machen mit den Terminen weiter. Jetzt wo Frankfurt mit dem Sammeln loslegt und Kassel in den Startlöchern steht spekulieren wir kurz über einen Radentscheid Hessen (aber erst im nächsten Jahr).

Sendungsnotizen:

Ihr könnt den Podcast unterstützen und uns ein Guthaben bei Auphonic zukommen lassen. Auphonic ist ein Dienst der unsere mittelmäßige Audiodateien in sehr gute Audiodateien umwandelt.

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RAD006 Geschichten vom fliegenden Holländer

Ich habe mich mit Wenzel getroffen und ihn ausgefragt über den Radverkehr in den Niederlanden, was man in Darmstadt besser machen könnte, wer er überhaupt ist und was ihn nach Darmstadt getrieben hat. Das kurzweilige und unterhaltsame Gespräch ging etwas länger als die angepeilten 30 Minuten. Dafür gibt es Erfahrungsberichte über den Radverkehr in Holland aus erster Hand. Wenzel stellt sich zunächst vor und erklärt uns wie er zum Radentscheid gekommen ist und warum er ihn unterstützt. Nebenbei betreibt er noch Werbung für seine Band Groove Addiction Project. Anschließend führt er uns in Gedanken auf dem Rad durch Darmstadt und vergleicht Darmstadt mit Holland. Da hauptsächlich mit seiner Heimatstadt Rotterdam, aber auch Amsterdam und Groningen kommen nicht zu kurz. Das Mindset der Holländer ist ein anderes, es wird gefördert und nicht verboten. Gegen Ende erfahren wir noch warum Helm tragen gefährlich ist und wie man es schafft,  dass Radfahrer nicht über rot fahren.

Zum Schluss folgt noch der obligatorische Hinweis auf die nächste Critical Mass und Darmstadt, sowie unser Herzensprojekt die KidicalMass am 15.04.2018.

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RAD005 Überlänge mit Gästin und den Zielen 4 und 5

Heute ist Sabine vorbeigekommen und unterstützt Dauergast David. Im Feedback erläutere ich wie ihr uns zukünftig unter fragrad@radentscheid-darmstadt.de, bzw. auf Twitter unter #fragrad, eure Fragen zukommen lassen könnt. Sabine stellt sich als eine der drei Vertrauenspersonen vom Radentscheid vor und erzählt uns was über ihre bisherige Vergangenheit als erfolgreiche Aktivistin in Darmstadt. Anschließend erläutern uns David und Sabine die Ziele 4 und 5 vom Radentscheid. Dank ausführlichem Bericht über das aktuelle Geschehen ist die Folge etwas länger geworden.

Ziel 4: Fünf Kilometer attraktive Nebenstraßen pro Jahr

Die Stadt Darmstadt gestaltet jährlich 5 km Straßen im Nebenstraßennetz so um, so dass diese für den Radverkehr attraktiver werden. Straßen mit hohem Radverkehrsanteil sollen bevorzugt bearbeitet werden.

Ziel 4 ist ein weiches Ziel. Wir machen zwar eine klare Ansage, dass in 5 km den Nebenstraßen pro Jahr etwas passieren muss, aber was? Die Nebenstraßen sind sehr unterschiedlich: manchmal finden sich dort Geschäfte, manchmal wird dort nur gewohnt oder die jüngsten gehen und radeln dort in die Kita oder zur Schule.

Die Stadt Darmstadt hat einen großen Werkzeugkoffer, den sie einsetzen kann, um die Straßen ruhiger zu machen. Sie kann zum Beispiel eine Fahrradstraße ausweisen. Es ist auch möglich, Einbahnstraßen für Radfahrende in beide Richtungen zu öffnen. Das ist übrigens eine sehr sichere Möglichkeit, den Radverkehr zu führen. Es kommt in geöffneten Einbahnstraßen nicht zu mehr Unfällen.  Oder es bietet sich an, Straßen zu Sackgassen umzugestalten. Der Rad- und Fußverkehr kann dann noch sicher Durchschlüpfen, aber für Autos gibt es dann keine Abkürzung mehr.

Die Möglichkeiten sind vielfältig und müssen für jede Straße einzeln geprüft werden. Das Ziel hat aber immer vor Augen, das Radfahren dort leichter und sicherer zu machen!

Ziel 5: Effektive Mängelbeseitigung

Die Stadt Darmstadt führt ein barrierefreies öffentlich abrufbares Melde- und Onlineregister über alle selbst erkannten und von Dritten gemeldeten Mängel am Fuß- und Radwegenetz. Dieses umfasst Eingangsdatum, Position auf Karte, Art des Mangels (Klassifizierung), Lichtbild und Datum der Behebung des Mangels sobald durchgeführt.

Wer kennt es nicht: Ein Schlagloch auf dem Radweg und jetzt? Schreibt man da dem Oberbürgermeister eine Postkarte oder ruft im Bauamt an? Was passiert dann? Meistens nicht viel. Für uns Radfahrende macht Kleinvieh auch Mist, für eine so große Stadt wie Darmstadt ist es nicht immer wichtig genug. Aber was, wenn die oder der nächste in dem Schlagloch hängen bleibt und verletzt wird? Dann will es niemand gewesen sein, der eine Meldung nicht zügig abgearbeitet hat.

Was, wenn man von der Couch oder der Anwaltskanzlei aus nachschauen könnte, dass die Stadt von allem Kenntnis hatte? Na, dann haben wir doch einen schönen Anreiz, genügend Bautrupps raus zu schicken und die Löcher zu stopfen.

Sendungsnotizen:

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RAD004 David und Stephan erläutern Ziel 2 und 3

David, Stephan und ich sitzen zusammen und plaudern über die Ziele 2 und 3 vom Radentscheid. Stephan stellt sich zunächst vor und erzählt uns was er alles so in Darmstadt treibt, wie er zum Radentscheid gekommen ist und was er mit WeGerecht e.V. am Hut hat.

Ziel 2: Fünf Kilometer Radwege an Hauptstraßen pro Jahr

Die Stadt Darmstadt schafft entlang von Hauptverkehrsstraßen in ihrer Baulast je Kalenderjahr mindestens 5 km Radwege neu. Dabei werden zwei Knotenpunkte stets lückenlos miteinander verbunden. Die Radwege sind vom Fußverkehr baulich getrennt zu führen. Die Radwege sind an jeder Straßenseite entsprechend der jeweiligen Fahrtrichtung als Einrichtungsradwege und mindestens 2,30 m breit herzustellen. Die Radwege sind durchgängig mit einem ebenen und dauerhaft gut befahrbarem Belag zu versehen, der sich an allen Stellen in roter Farbe von angrenzenden Flächen visuell absetzt. Die Radwege liegen auf Fahrbahnniveau und werden von der übrigen Fahrbahn durch ein bauliches Element so abgetrennt, dass missbräuchliches Befahren, Halten und Parken von Kfz ausgeschlossen ist.

Ziel 3: Drei sichere Kreuzungen pro Jahr:

Die Stadt Darmstadt baut je Kalenderjahr Jahr drei durch Lichtsignalanlagen (LSA, „Ampeln“) geregelte Kreuzungen um. Der Umbau hat nach dem Konzept der „Protected Intersection“ (geschützte Kreuzung) mit dem Ziel der Erhöhung der Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr zu erfolgen. Um Fuß- und Radverkehr in den frontalen Sichtbereich des Kraftverkehrs zu führen, sind Schutzinseln mit hinreichend engem Radius für Kfz und Haltlinien für den Radverkehr unmittelbar an der zu querenden Fahrbahn anzulegen. Die Knotenpunkte sind mit eigenen LSA für den Radverkehr auszustatten und immer mit einem Zeitvorsprung für die Freigabezeiten des Radverkehrs zu schalten. Fußgängerampeln schalten auch ohne Tastendruck auf grün. Nur für den Radverkehr soll freies Rechtsabbiegen ermöglicht werden.

Sendungsnotizen:

Dankeschön an:

Unser Podcast wird mit Ultraschall aufgenommen und mit dem Podlove Publisher veröffentlicht. Beides sind Open Source Projekte die kostenfrei genutzt werden können. Hierfür vielen Dank an die Macher und Unterstützer.

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avatar Stephan Voeth
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