Temporäre Spielstraße in der Wenckstraße

Derzeit bildet sich ein Bündnis für eine Aktion temporäre Spielstraße am Sonntag, 17. Mai von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Darmstädter Martinsviertel, genauer in der Wenckstraße zwischen Pankratiusstraße und Heinheimer Straße. Ganz in der Nähe liegt der Riegerplatz.

An dem Tag sollen für sechs Stunden mal keine Autos in der Straße stehen und die Kinder Vorrang haben, um ungestört zu spielen und zu toben. Wie ihr wisst, sind öffentliche Kinderspielplätze im Moment nicht alle ohne Einschränkung nutzbar, Kitas und Grundschulen haben geschlossen und damit auch die Spielplätze auf dem zugehörigen Gelände.

Die Veranstaltung ist ein Auftakt und wenn es gut klappt, können wir sicher auch noch in anderen Straßen in anderen Teilen der Stadt etwas machen. Wie immer, wenn man etwas zum ersten Mal macht, ist ein breiteres Bündnis von Interessierten und Aktiven nötig. Sobald sich die Idee erstmal etabliert hat, wird es viel leichter.

Wir wollen dann ein Vorbereitungstreffen am Mittwoch, 13. Mai 2020 ab 19:00 Uhr online machen. Dazu braucht ihr keine weitere Software, einfach mit dem Browser auf http://konferenz.vcd-darmstadt.org/ und werdet weitergeleitet. Wenn ihr kein Mikrofon am Computer habt, könnt ihr euch über den Link auch eine Telefonnummer abrufen und euch so einwählen.

Radentscheid demonstriert für sichere Radwege in der Pandemie und für die Zeit danach

DARMSTADT Die Initiative Radentscheid Darmstadt demonstriert am Dienstag, 28. April 2020 von 17:00 bis 18:00 Uhr in Darmstadt auf der B26 im Bereich Friedensplatz für geschützte Radwege in der Zeit der Pandemie und danach. Dabei wird der rechte Fahrstreifen in einen Radweg umgewandelt und mit Baustellenmaterial vom restlichen Kraftverkehr sicher abgetrennt.

„Aktuell lässt sich der Abstand von 1,5 m zu anderen Verkehrsteilnehmenden an vielen Stellen der Stadt nicht sicher einhalten“, erläutert David Grünewald vom Radentscheid und führt weiter aus: „Zum Schutz vor Infektionen, aber auch zum sicheren Überholen brauchen Fuß- und Radverkehr mehr Platz. Darmstadt muss dem Vorbild Berlins und vieler internationaler Städte folgen.“

Vorbild Berlin

In Berlin wird derzeit auf zahlreichen Strecken jeweils der rechte Fahrstreifen dem Radverkehr zugeschlagen. Der Berliner Senat hat dazu einen StVO-konformen Leitfaden für die Verwaltung herausgegeben, dessen Regelpläne sich bundesweit, also auch in Darmstadt, 1:1 anwenden lassen. Dort kommen die aus Baustellen bekannten Leitbaken und gelbe Markierungen zum Einsatz. Berlin hat bereits zahlreiche Hauptstraßen umgestaltet, Darmstadt noch nicht einmal mit den Planungen begonnen.

Darmstadt ohne Corna-Konzept

Der Magistrat konnte bisher kein Konzept vorlegen, wie der Abstand zwischen den Verkehrsteilnehmenden sichergestellt werden soll. Wo Radwege eng am Fußverkehr entlang führen oder so schmal sind, dass einander nicht sicher überholt werden kann, wird der Sicherheitsabstand unterschritten. Dieser ist sowohl gegen Unfälle als auch Infektionen wichtig.

Schon 2019 hat die Stadtspitze versprochen, einen Fahrstreifen auf dem Cityring in einen sicheren Radweg umzuwandeln. Bisher liegen Seitens der Stadt allerdings keine Baupläne vor. „Wir können nicht mehr ewig warten, sondern müssen zügig mit einer temporären Lösung starten“, so Grünewald und erklärt: „Durch das Berliner System wird die Planung enorm beschleunigt und die Wirksamkeit der Maßnahmen sofort messbar. Während der Testphase können Erfahrungen gesammelt und in die endgültige Planung eingearbeitet werden.“ Der Berliner Leitfaden liegt dem Mobilitätsamt in Darmstadt ebenfalls vor. Der Radentscheid hat darüber hinaus auch schon vor über einem Jahr Visualisierungen für eine dauerhafte Lösung nach einem vollständigen Umbau veröffentlicht, auf die die Stadt jederzeit aufbauen kann.

Visualisierung des Cityrings nach Umbauplänen des Radentscheids. Montage: Florian Albert

Breite und sichere Radwege sind wichtig, um die Unfallzahlen so gering wie möglich zu halten und den Abstand zu anderen Radfahrenden Personen einzuhalten, damit das Gesundheitssystem seine Kapazitäten in die Behandlung von Patienten mit Covid-19 und anderen akuten Erkrankungen investieren kann.

Handlungsbedarf in der ganzen Stadt

Handlungsbedarf besteht nicht nur auf dem Cityring (Straßenzug Kirchstraße – Holzstraße – Schlossgraben – Karolinenplatz – Friedensplatz – Mathildenplatz). Es soll nach Vorschlag der Initiative, je ein rechter Fahrstreifen des Cityrings, der Kasinostraße, der Frankfurter Straße (ab Kreuzung Kasinostraße Richtung Norden), der Rheinstraße (ab Kreuzung Neckarstraße Richtung Westen), der Hindenburgstraße, der Straße Am Alten Bahnhof und der Landgraf-Georg-Str (von Schloss bis Jugendstilbad). sofort temporär in einen Radfahrstreifen umgewidmet werden.

Auch Frankreich reagiert

Berlin genießt mit dem neuen Vorgehen internationales Ansehen und zahlreiche Nachahmer. 116 französische Städte haben angekündigt in der Coronakrise neue Radverkehrsführungen zu schaffen. Allein in Paris entstehen 650 km neue Radwege.

Verweise:

Hinweis für Pressevertreter*innen 

Pressevertreter*innen sind herzlich eingeladen, den Aufbau des temporären Radwegs und die Wirkung vor Ort zu begleiten. Zum wechselseitigen Schutz aller Beteiligten wird um das Tragen einer Gesichtsmaske während der gesamten Veranstaltung gebeten. Radio- und Fernsehteams werden gebeten, den Mikrofon-Windschutz mit Folie abzudecken und eine Tonangel zu verwenden. 

Händedesinfektion und einfache Masken stehen in geringerer Zahl auch durch den Radentscheid zu Verfügung.

Radentscheid fordert temporäre Radfahrstreifen für Darmstadt

DARMSTADT  Die Bürgerinitiative Radentscheid fordert den Magistrat der Stadt Darmstadt auf, anderen Städten wie z.B. Berlin zu folgen, und an den mehrspurigen Hauptverkehrsstraßen je einen rechten Fahrstreifen, ab sofort temporär, für die Dauer der Allgemeinverfügung, in einen Radfahrstreifen umzuwidmen.

„Radfahren bietet während der Corona-Pandemie eine gute Möglichkeit, wohnortnah mobil zu sein, sich zusätzlich zu bewegen und sportlich zu betätigen. Der nötige Abstand zu anderen Menschen kann durch breite Radfahrstreifen gewahrt werden“, erläutert David Grünewald von der Initiative Radentscheid Darmstadt. Gleichzeitig ergibt sich bei erforderlichen Wegen ein wesentlich geringeres Ansteckungsrisiko als bei einer Fahrt im öffentlichen Nahverkehr oder mit mehreren Personen im Auto. „Wenn so viele Menschen wie möglich Radfahren, schützen sie die Personen, die auf den Nahverkehr besonders angewiesen sind und kein eigenes Auto oder nicht die Möglichkeit haben, längere Strecken zu Fuß zu gehen“, fügt David Grünewald hinzu.

Wegen der aktuellen Schließung zahlreicher öffentlicher und privater Stellen für den Publikumsverkehr, sind wesentlich weniger Menschen als sonst mit dem Auto in Darmstadt mobil. Im Gegenzug nutzen viel mehr Menschen als gewöhnlich das Fahrrad oder gehen zu Fuß. Breite und sichere Radwege sind wichtig, um die Unfallzahlen so gering wie möglich zu halten und den Abstand zu anderen Radfahrenden Personen einzuhalten, damit das Gesundheitssystem seine Kapazitäten in die Behandlung von Patienten mit Covid-19 und anderen akuten Erkrankungen investieren kann.

So soll, nach Vorschlag der Initiative, je ein rechter Fahrstreifen des Cityrings (Straßenzug Kirchstraße – Holzstraße – Schlossgraben – Karolinenplatz – Friedensplatz – Mathildenplatz), der Kasinostraße, der Frankfurter Straße (ab Kreuzung Kasinostraße Richtung Norden), der Rheinstraße (ab Kreuzung Neckarstraße Richtung Westen), der Hindenburgstraße und der Straße Am Alten Bahnhof ab sofort temporär in einen Radfahrstreifen umgewidmet werden.

Temporäre Radfahrstreifen können mit herkömmlichen Baustellen-Materialien binnen weniger Stunden eingerichtet werden. Gelbe Linien und Baken oder Leitschwellen zum Schutz vor falsch abgestellten Kraftfahrzeugen sind kurzfristig über den städtischen Bauhof bzw. Fachfirmen verfügbar.

Vorbilder findet der Vorstoß in der kolumbianischen Hauptstraße Bogotá, wo kurzfristig 117 km neue Radverkehrsführung im Hauptstraßennetz geschaffen wurden, in Mexico City sowie in Berlin. In der deutschen Hauptstadt wurde im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg der erste temporäre Radfahrstreifen nach kolumbianischem Vorbild dem Verkehr übergeben.

Verweise:

Radstrategie in der StaVo / Erfolge auf der Straße

Liebe Unterstützer*innen,

der Radverkehr kommt dank der über 11.282 Unterschriften und vielen ehrenamtlichen Stunden voran.

Am morgigen Dienstag, 18. Juni trifft sich ab 16:00 Uhr die Stadtverordentenversammlung und beschließt die neue Radstrategie. Die Sitzung ist wie immer öffentlich im Justus-Liebig-Haus und jede*r kann den Termin von der Zuschauertribüne verfolgen. Komm gerne vorbei!

Der genaue Beschlussvorschlag und ein Bericht, was im ersten Quartal auf die Straße gekommen ist, findet sich auf der Website der Stadt. Wie ihr vielleicht in der Zeitung gelesen habt, gibt es an einigen Punkten noch Nachbesserungsbedarf.

Das Papier ist in seiner aktuellen Form ein riesiger Schritt nach vorne und wir sehen den neuen Mut der Stadt und guten Willen, spürbare Verbesserungen für den Radverkehr tatsächlich umzusetzen. Die Strategie ist ein Ergebnis der bisherigen Verhandlungen des Radentscheides mit der Stadt. Im Dokument werden Standards definiert, die für Darmstadt eine neue Qualität von Radwegen bedeuten werden.

Der geschützte Radfahrstreifen in der Rheinstraße ist der sichtbarste Beitrag, die vielen Details wie verbesserte Aufstellflächen an Kreuzungen, geöffnete Einbahnstraßen und strategisch gesetzte Poller springen euch häufig auf euren täglichen Wegen ins Auge.

Mit dem Beschluss sind die Verhandlungen aber bei weitem noch nicht abgeschlossen. Uns fehlen beispielsweise Zusagen zur Sicherung von Radwegen gegen parkende Fahrzeuge und Mindestkriterien zur Sicherung von Baustellen. Auch bei diesen Punkten werden wir nicht locker lassen und weiterhin für bessere Bedingungen arbeiten.

Neben den Verhandlungen folgen in nächster Zeit bereits weitere Umsetzungen konkreter Projekte und Verbesserungen.

Erfolge auf der Straße

Teichhausstraße: Radfahrstreifen im Gefahrenbereich
Teichhausstraße: Radfahrstreifen im Gefahrenbereich. Nach der Sanierung parken dort keine Autos mehr

In den nächsten Wochen werden die Parkplätze in der Teichhausstraße zwischen Soderstraße und Roßdörfer Platz entfernt und der Radfahrstreifen verbreitert. Natürlich gibt es vor und hinter dem Abschnitt, der im Rahmen einer Deckschichtsanierung verbessert wird, viel zu tun. Das werden wir weiterhin kritisch begleiten.

Trotzdem hätten wir uns noch konkretere Zusagen für die Radstrategie gewünscht. Zum Beispiel ist wichtig, wie viel Kilometer Radweg pro Jahr saniert werden und wie viele Kreuzungen in geschützte Knotenpunkte verwandelt werden. So könnten einige Unfälle und Missverständnisse in Zukunft verhindert werden.

Kürzlich wurde ein Urteil zum Unfall, der sich im November 2017 auf der Kreuzung Bismarckstraße/Kasinostraße ereignete, gefällt. Wir waren selbst im Gericht und haben uns die Argumente der Staatsanwaltschaft, der Unfallgutachter, der Verteidigung des LKW-Fahrers und der Nebenklage als Vertretung des hinterbliebenen Ehemanns mit seinen drei Kindern angehört. Auch, wenn der LKW-Fahrer seit dem Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben kann und so gut er konnte erste Hilfe geleistet hat, ist eine zur Bewährung ausgesetzte Geldstrafe wenig abschreckend für andere.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Kreuzung Bismarckstraße/Kasinostraße verbessert wird und haben erste Pläne der Stadt dazu gesehen. Zu diesen haben wir noch Verbesserungsvorschläge eingereicht und hoffen, dass am Ende eine gute Lösung auf die Straße kommt.

Seit Februar machen wir Kampagne für Tempo 30 auf der Kirch- und auf der Holzstraße. Die Stadt hat jetzt endlich einen entsprechenden Antrag beim RP Darmstadt auf den Weg gebracht. Ein Ergebnis ist bald zu erwaten.

Spenden
Wenn du uns auf unseren Weg und insbesondere die laufende Klage unterstützen möchtest, kannst du wie immer mit einer Spende helfen.

Wozu braucht der Radentscheid Geld?
Nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 30. August soll es keinen Bürgerentscheid geben. Gegen diesen Beschluss haben wir Klage erhoben und das kostet eine Menge Geld, selbst wenn wir die Klage gewinnen. Zur Finanzierung brauchen wir etwa 5.000 Euro. Wir wollen den leider notwendigen Druck aufbauen, damit auch größere Umbauten stattfinden.

Du kannst uns auf zwei Wegen Geld zukommen lassen.

Spendenformular
Auf unserer Website findest du ein Spendenformular. Hier kannst du einen gewünschten Betrag angeben, das Geld wird von
deinem Konto abgebucht und erhältst automatisch eine Spendenquittung.

Bankverbindung
Möchtest du uns lieber direkt eine Überweisung zukommen lassen, kannst du diese Bankverbindung nutzen:

IBAN: DE67 1002 0500 0001 4944 00
Verwendungszweck: Radentscheid Darmstadt
Kontoinhaber: Changing Cities e.V

Vielen Dank!

Dein Radentscheid-Team

Ride of Silence 2019: Mittwoch, 15. Mai 2019, 19:00 Uhr

Der Ride of Silence ist eine jährliche Fahrradveranstaltung, mit der auf öffentlichen Straßen getöteten und verletzten Radfahrern gedacht wird.

Dieses Jahr findet der Ride of Silence am Mittwoch, 15. Mai 2019 auch wieder in Darmstadt statt. Wir treffen uns auf dem Karolinenplatz und fahren ab 19:00 Uhr per Rad etwa ein bis zwei Stunden durch die Stadt. Viele kommen in weißer Kleidung, das ist aber keine Bedingung für die Teilnahme.

Wir wollen im Stillen auf Unfallschwerpunkte und gefährliche Situationen aufmerksam machen, in die Radfahrer*innen geraten können. Die Tour wird deshalb in ruhigem Tempo und ohne musikalische Unterlegung und Lautsprecher durchgeführt.

Wir fahren im Verbund und passieren die Geisterräder (Ghost Bike) in Erinnerung an die in Darmstadt getöteten Radfahrer*innen.

Mahnwache für Radfahrerin

Am Mittwoch, 6. Februar 2019 wurde eine Radfahrerin auf der Kirchstraße (Cityring) überfahren. Leider ist sie am Abend im Krankenhaus verstorben. Unser Mitgefühl gilt Angehörigen und Hinterbliebenen. Wir halten am Donnerstag, 7. Februar um 18:00 Uhr an der Unfallstelle eine Mahnwache ab und stellen ein Ghostbike auf.

Darmstadt goes Dutch

Im Rahmen der ADFC-Bundesversammlung diskutieren wie am 9. November im Darmstadtium mit dem Oberbürgermeister, der Verkehrsdezernentin, einem Planer aus Brüssel und dem ADFC-Bundesvorstand, wie Darmstadt sich mal eine Scheibe aus den Niederlanden abschneiden könnte.

Die Veranstaltung unter dem Titel „Darmstadt goes Dutch“ beginnt um 17:00 Uhr und endet mit einem Sektempfang ab 18:30 Uhr. Du kannst dich bis zum 5. November kostenlos für die Teilnahme anmelden.

Ghostbike in Heidelberger Landstraße

Kürzlich haben wir ein weiteres Ghostbike aufgestellt, dieses Mal an der Heidelberger Landstraße. Mit Freunden und Angehörigen haben wir an der Unfallstelle eine Gedenkminute abgehalten.

Leider wurde auch eine direkte Angehörige Zeugin des tödlichen Unfalls. Sie bat uns daher das Rad wieder abzubauen, da es ihr jedesmal die Bilder in Erinnerung bringen würde. Diesem Wunsch sind wir selbstverständlich nachgekommen.

Mahnwache für getöteten Radfahrer

Am Donnerstag, 4. Oktober ist ein Radfahrer in der Heidelberger Landstraße von einem PKW erfasst und zu Fall gebracht worden. An den schweren Verletzungen ist der Radfahrer zwischenzeitlich verstorben.

Die Bürgerinitiative Radentscheid Darmstadt lädt zu einer Mahnwache am Freitag, 19. Oktober 2018 ab 18:00 Uhr an der Unfallstelle in der Heidelberger Landstraße/Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße ein. Eine gemeinsame Anfahrt per Fahrrad startet um 17:30 Uhr auf dem Karolinenplatz.

Der Zweirichtungsradweg wird an der Unfallstelle hinter den Straßenbahngleisen parallel zur Fahrbahn der Heidelberger Landstraße geführt. In der komplexen Kreuzungssituation ist es für alle Verkehrsteilnehmenden schwierig, einander rechtzeitig zu erkennen.

An der Unfallstelle wird ein Ghostbike aufgestellt. Das weiß lackierte Fahrrad wird im Gedenken an den Verstorbenen aufgestellt und soll als Mahnung für alle Verkehrsteilnehmenden dienen, mit ständiger Rücksicht am Straßenverkehr teilzunehmen.

Grüner wird’s nicht

Wir möchten euch diesen Artikel im P Stadtkulturmagazin nicht vorenthalten und können versichern, die Arbeit geht jetzt erst richtig los.

Wir streiten auf allen Ebenen für unsere sieben Ziele und bringen uns konstruktiv in einen Prozess ein, an dessen Ende Sofortmaßnahmen, ein vernünftiges Radnetz und eine solide Strategie stehen, wie das auf die Straße kommt. Auf den Radverkehrsbeauftragten, auf die Verwaltung, auf die Politik und natürlich uns selbst kommt eine Menge Arbeit zu.

Wir legen in jeder Sitzung die Finger ganz tief in die Wunden, damit die 4 Millionen Euro pro Jahr in die richtige Infrastruktur an der richtigen Stelle fließen. Behalten alle ihre Ambitionen bei, klappt es auch.

Aber wir sind in der Sache keinesfalls naiv und können deine Hilfe brauchen. Wir gehen gegen den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, der unser Bürgerbegehren für unzulässig hält, mit einer Klage vor. So können wir uns absichern, dass bei Scheitern der Verhandlungen doch noch alle Bürger*innen verbindlich entscheiden, ob wir ein Radnetz bekommen, das für alle von 8 bis 108+ Jahre funktioniert.

Die Klage wird uns eine Stange Geld kosten, die wir selbst bei einem Sieg nur zum Teil wiedersehen. Also mach ein paar Kröten locker und schick sie uns rüber.

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