Darmstadt goes Dutch

Im Rahmen der ADFC-Bundesversammlung diskutieren wie am 9. November im Darmstadtium mit dem Oberbürgermeister, der Verkehrsdezernentin, einem Planer aus Brüssel und dem ADFC-Bundesvorstand, wie Darmstadt sich mal eine Scheibe aus den Niederlanden abschneiden könnte.

Die Veranstaltung unter dem Titel „Darmstadt goes Dutch“ beginnt um 17:00 Uhr und endet mit einem Sektempfang ab 18:30 Uhr. Du kannst dich bis zum 5. November kostenlos für die Teilnahme anmelden.

Ghostbike in Heidelberger Landstraße

Kürzlich haben wir ein weiteres Ghostbike aufgestellt, dieses Mal an der Heidelberger Landstraße. Mit Freunden und Angehörigen haben wir an der Unfallstelle eine Gedenkminute abgehalten.

Leider wurde auch eine direkte Angehörige Zeugin des tödlichen Unfalls. Sie bat uns daher das Rad wieder abzubauen, da es ihr jedesmal die Bilder in Erinnerung bringen würde. Diesem Wunsch sind wir selbstverständlich nachgekommen.

Mahnwache für getöteten Radfahrer

Am Donnerstag, 4. Oktober ist ein Radfahrer in der Heidelberger Landstraße von einem PKW erfasst und zu Fall gebracht worden. An den schweren Verletzungen ist der Radfahrer zwischenzeitlich verstorben.

Die Bürgerinitiative Radentscheid Darmstadt lädt zu einer Mahnwache am Freitag, 19. Oktober 2018 ab 18:00 Uhr an der Unfallstelle in der Heidelberger Landstraße/Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße ein. Eine gemeinsame Anfahrt per Fahrrad startet um 17:30 Uhr auf dem Karolinenplatz.

Der Zweirichtungsradweg wird an der Unfallstelle hinter den Straßenbahngleisen parallel zur Fahrbahn der Heidelberger Landstraße geführt. In der komplexen Kreuzungssituation ist es für alle Verkehrsteilnehmenden schwierig, einander rechtzeitig zu erkennen.

An der Unfallstelle wird ein Ghostbike aufgestellt. Das weiß lackierte Fahrrad wird im Gedenken an den Verstorbenen aufgestellt und soll als Mahnung für alle Verkehrsteilnehmenden dienen, mit ständiger Rücksicht am Straßenverkehr teilzunehmen.

Grüner wird’s nicht

Wir möchten euch diesen Artikel im P Stadtkulturmagazin nicht vorenthalten und können versichern, die Arbeit geht jetzt erst richtig los.

Wir streiten auf allen Ebenen für unsere sieben Ziele und bringen uns konstruktiv in einen Prozess ein, an dessen Ende Sofortmaßnahmen, ein vernünftiges Radnetz und eine solide Strategie stehen, wie das auf die Straße kommt. Auf den Radverkehrsbeauftragten, auf die Verwaltung, auf die Politik und natürlich uns selbst kommt eine Menge Arbeit zu.

Wir legen in jeder Sitzung die Finger ganz tief in die Wunden, damit die 4 Millionen Euro pro Jahr in die richtige Infrastruktur an der richtigen Stelle fließen. Behalten alle ihre Ambitionen bei, klappt es auch.

Aber wir sind in der Sache keinesfalls naiv und können deine Hilfe brauchen. Wir gehen gegen den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, der unser Bürgerbegehren für unzulässig hält, mit einer Klage vor. So können wir uns absichern, dass bei Scheitern der Verhandlungen doch noch alle Bürger*innen verbindlich entscheiden, ob wir ein Radnetz bekommen, das für alle von 8 bis 108+ Jahre funktioniert.

Die Klage wird uns eine Stange Geld kosten, die wir selbst bei einem Sieg nur zum Teil wiedersehen. Also mach ein paar Kröten locker und schick sie uns rüber.

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Neue Aufstellflächen / Haltlinen an vier Kreuzungen in Darmstadt

Fast ein Jahr ist nach den Unfällen in der Bismarckstraße vergangen und sicher sind noch nicht alle Wunden der Hinterbliebenen verheilt, wenn sie das denn je können.

Zwei Radfahrende wurden innerhalb weniger Tage an den Knotenpunkten Bismarckstraße/Kasinostraße und Bismarckstraße/Grafenstraße jeweils von einem LKW, der rechts abbog, tödlich überrollt.

Jetzt hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt nach wiederholten Druck von unserer Seite und dem StaVO-Beschluss SV-2017/0092, an dem wir mitgeschrieben haben, eine Ankündigung veröffentlicht: Zunächst vier Kreuzungen sollen durch geänderte Haltlinien-Anordnung Radfahrende besser berücksichtigen.

Wir werden die Planungen, soweit uns das ermöglicht wird, kritisch-konstruktiv begleiten und hoffen, dass die Gefahrensituation zwischen Rechtsabbieger-LKW- und Radverkehr nun endlich entschärft wird. Wir werden den Druck weiter aufrecht erhalten, dass alle Kreuzungen neu markiert werden, die sich für diese Maßnahme eignen.

Die Knotenpunkte sind:

Was kann ich tun?

Wenn du uns auf diesem Weg unterstützen möchtest, kannst du wie immer mit einer Spende helfen.

Wozu braucht der Radentscheid Geld?

Nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 30. August soll es keinen Bürgerentscheid geben. Gegen diesen Beschluss wollen wir Klage erheben und das kostet eine Menge Geld, selbst wenn wir die Klage gewinnen. Wir wollen den leider notwendigen Druck aufbauen, damit auch größere Umbauten stattfinden, wie wir in unserem Ziel 3 fordern.

Vorgezogene Haltlinen und aufgeweitete Radaufstellstreifen sind sind taugliche und schnelle Zwischenlösungen, die jederzeit markiert werden können, noch mehr Sicherheit bringen Umbauten nach dem niederländischen Vorbild.

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Radentscheid mit 11.282 Unterschriften ins Ziel gerollt

Wir haben 11.282 Unterschriften an den Oberbürgermeister übergeben. Wir können es immer noch nicht ganz glauben, wie viele Unterschriften in letzter Minute noch eingereicht wurden. Wir mussten sogar auf dem Luisenplatz die Zahl mehrfach nach oben korrigieren. Dafür das größte Dankschön, das wir uns vorstellen können!

Wie geht es jetzt weiter?
Wir sind angetreten, einen Bürgerentscheid einzuleiten und das Ziel haben wir weiter fest vor Augen. In der Ansprache von OB Partsch viel kein Wort zur Verkehrssicherheit, kein Wort zu Kindern und Senioren. Es ging hauptsächlich um Geld und Verwaltungsprozesse.

Die Verwaltung erstellt gerade ein Rechtsgutachten, das in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht wird. Die Stadtverordneten müssen die rechtliche Zulässigkeit des Bürgerbegehrens bestätigen. Aus unserer Sicht reine Formsache, weil unsere Unterschriftenliste von einem renommierten Anwalt auf Herz und Nieren geprüft wurde.

Wenn die Stadtverordneten die Zulässigkeit im Juni feststellen, kommt es im Herbst zum Radentscheid, in dem alle Darmstädter*innen über 18 Jahre abstimmen dürfen.

Was ist, wenn ich noch unterschreiben will oder eine weitere Liste auftaucht?
Kein Problem! Wir dürfen bis zum Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Listen nachreichen und das sollten wir auch nutzen, um den Druck noch weiter zu erhöhen.

Unterschriften-Übergabe und Abschlussevent

Der Radentscheid fährt ins Ziel und wir sagen Danke! Danke an die vielen Helfer*innen auf der Straße beim Unterschriften sammeln, Aktionen planen, Sammelstellen organisieren und vieles mehr.

Wir sagen Danke an über 70 Einzelhändler*innen, AStA der TU und der h_da, ADFC, VCD, FUSS, Changing Cities und viele andere mehr!

Freitag, 4. Mai 2018

13:30 Uhr Feierliche Übergabe der Unterschriften an den Oberbürgermeister
18:00 Uhr — open end Abschlussparty im LT10, Rheinstraße 99

Zum Schluss der Sammelphase lassen wir es nochmal richtig krachen, das blumen legt auf und wir schauen gespannt auf den Weg, der noch vor uns liegt.

Mahnwache für getöteten Radfahrer in Eschollbrücker Straße: Montag, 30. April 2018, 19:00 Uhr

Am Freitag, 27. April 2018 ist ein Radfahrer in der Eschollbrücker Straße von einem PKW erfasst und zu Fall gebracht worden. An den schweren Verletzungen ist der Radfahrer am Wochenende verstorben.

Die Bürgerinitiative Radentscheid Darmstadt lädt zu einer Mahnwache am Montag, 30. April 2018 um 19:00 Uhr an der Unfallstelle in der Eschollbrücker Straße (Landesstraße 3097) in der Nähe der Überquerung der Autobahn 5.

An der Unfallstelle wird ein Ghostbike aufgestellt. Das weiß lackierte Fahrrad wird im Gedenken an den Verstorbenen aufgestellt und soll als Mahnung für alle Verkehrsteilnehmenden dienen, mit ständiger Rücksicht am Straßenverkehr teilzunehmen.

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